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Heilfasten

Frühjahrsputz für Körper und Geist

Während einer Heilfasten-Kur befreit sich der Körper von allem, was ihm schadet. Giftstoffe und Schlacken werden beim Heilfasten ausgeschieden. Man könnte also auch sagen, dass das Heilfasten den eigenen inneren Arzt auf den Plan ruft und Stauungen und Blockaden auf allen Ebenen löst. Viele chronische Gesundheitsprobleme lassen sich durch regelmäßiges Heilfasten bessern oder sogar völlig heilen.

Wer fastet, der verzichtet freiwillig darauf, für eine begrenzte Zeit, feste Nahrung und Genussmittel zu sich zu nehmen. Warum, fragen Sie sich? Weil der Körper dadurch gereinigt wird und sich regenerieren kann. Hunger fühlt der Fastende keinen und Körper und Geist können trotzdem ihre volle Leistung bringen

Fasten, nicht hungern

Beim Fasten wird die Ernährung für einige Zeit eingeschränkt, aber gehungert wird nicht. Beim Heilfasten nach Buchinger wird auf feste Nahrung verzichtet. Der Fastende trinkt große Mengen Wasser oder ungesüßten Tee. Gemüsebrühe soll für ausreichend Vitamine und Mineralstoffe sorgen. Diese Fastenkur wird noch ergänzt durch Einläufe, die das Darmsystem reinigen. Süßigkeiten, Kaffee, Alkohol und Nikotin sind tabu - das gilt für alle Formen des Fastens.

Bei anderen Fastenmethoden darf man neben Wasser und Tee noch andere Lebensmittel zu sich nehmen: Beim Saftfasten sind beispielsweise kleine Mengen Obst- und Gemüsesäfte zugelassen, bei der Molkekur gibt's täglich einen Liter kalzium- und eisenreiche Diätmolke.

Neben der veränderten Ernährung spielt Bewegung im Fastenprozess eine große Rolle. Lange Spaziergänge oder Wanderungen lenken von der Hektik des Alltags ab und helfen, sich auf sich selbst zu besinnen.

Gesund und glücklich

Fasten bewirkt, dass die Ausscheidungsvorgänge im Körper angeregt werden. Nieren, Leber, Darm und Haut werden aktiviert, verstärkt Schadstoffe auszuscheiden. Normal zieht der Körper seine Energie fast ausschließlich aus Kohlenhydraten. Beim Fasten jedoch holt er sich diese aus Fettsäuren, die beim Fettabbau entstehen.

Durch das Heilfasten sinken die Stresshormone und auch das Insulin. Das Wachstumshormon hingegen - das auch als Anti-Aging-Hormon entdeckt worden ist - steigt deutlich an. Das gleiche gilt für die Glückshormone. Erfolgreich ist das Fasten unter ärztlicher Aufsicht auch bei Rheuma, Hautkrankheiten, in der Krebsnachbehandlung, bei chronisch entzündlichen und auch bei allergischen Erkrankungen. Der Stoffelwechsel wird normalisiert, was bei Fettstoffwechselstörungen und bei der Zuckerkrankheit zu einer Besserung führt. Hoher Blutdruck wird durch das Fasten gesenkt.

Ziel des Heilfastens ist es, den Lebensstil des Fastenden langfristig umzustellen. Er soll lernen, wie er zukünftig auch im Alltag gesünder leben kann.

Nicht jeder darf mitmachen

Aber es gibt aber auch Menschen, die nicht fasten sollten. Schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche, Typ1-Diabetiker, Krebskranke, Bluter und Menschen mit Schilddrüsen-Überfunktion sollten nicht auf gesunde Ernährung verzichten.

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